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Die Rosetta-Kometenmission im Überblick
 
Rosetta in Explosionsdarstellung
 
Start 2. März 2004 mit der Ariane 5 in Kourou
  
Masse 2970 kg
  • Treibstoff
  • Instrumente
  • Lander
  • 1670 kg
  • 165 kg
  • 100 kg
  
Abmessungen 
Orbiter 2,80 x 2,10 x 2,00 m; mit entfalteten Sonnensegeln 32 m
Lander 1 x 1 x 1 m
  
Stromversorgung 2 Solargeneratoren; Leistung schwankt in Abhängigkeit von der Sonnenentfernung zwischen 440 W bis 4500 W; Nickel-Kadmium-Batterien Flugroute
  
Missionsablauf 
  
02. März 2005 1. Vorbeiflug Erde
25. Februar 2007 Vorbeiflug Mars
12. November 2007 2. Vorbeiflug Erde
05. September 2008 Vorbeiflug Asteroid Steins
13. November 2009 3. Vorbeiflug Erde
10. Juli 2010 Vorbeiflug Asteroid Lutetia
05 – 2014 Zielankunft Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko
11 – 2014 Absetzen des Landers
12 – 2015 voraussichtliches Ende der Mission
  
Missionsdauer 12 Jahre
  
Auftraggeber Europäische Raumfahrtorganisation ESA
Hauptauftragnehmer Astrium (Dornier Satellitensysteme in Friedrichshafen)
Beteiligte Nationen Australien, Belgien, Canada, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien, USA
 
 
Starke deutsche Beteiligung
 
An Bord der beiden Sondenteile befinden sich insgesamt 21 Instrumente, elf auf dem Orbiter und zehn auf dem Lander. Davon wurden allein 13 an deutschen Universitäten, Max-Planck- oder DLR-Instituten entwickelt und gebaut, bzw. wichtige Teile beigesteuert. Der Lander Philae wurde im Wesentlichen am DLR-Institut für Raumsimulation in Köln und dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Katlenburg-Lindau gebaut. Die Leichtbaustruktur steuerte das DLR-Institut für Strukturmechanik in Braunschweig bei. Eines der wichtigsten Instrumente des Rosetta-Orbiters, das OSIRIS-Kamerasystem, wurde ebenfalls am MPS entwickelt und gebaut. An fünf weiteren Instrumenten ist das MPS beteiligt (MIRO, CONSERT, COSIMA, COSAC und ROSINA). Vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching stammt das Massenspektrometer COSIMA).
 
 
 
 
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