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ESA astronaut Christer Fuglesang, portrait
ESA astronaut Christer Fuglesang
Werden Sie Teil einer Weltraummission: Helfen Sie der ESA, die nächste europäische Mission zur ISS zu benennen!
 
15 Juni 2009
Nach der begeisterten Reaktion auf die Wettbewerbe zur Benennung früherer europäischer Astronautenmissionen bietet das ESA-Direktorat für Bemannte Raumfahrt Europas Bürgern nun erneut die Möglichkeit, ihren Beitrag zu einer Weltraummission zu leisten. Dazu müssen sie sich nur einen passenden Namen für die Mission des ESA-Astronauten Christer Fuglesang zur Internationalen Raumstation einfallen ausdenken.
 
Fuglesang nimmt als Missionsspezialist an der 11-tägigen STS-128-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) teil. Ihr Start mit der Raumfähre Discovery ist derzeit für den 6. August 2009 geplant. Dies wird Fuglesangs zweiter Raumflug nach seiner 13 Tage langen Celsius-Mission zur ISS mit STS-116 im Dezember 2006.

An Bord der Raumstation trifft Fuglesang seinen Kollegen, den ESA-Astronauten Frank De Winne, der sich derzeit als Mitglied der Expedition-20-Langzeitbesatzung auf der ISS aufhält. Fuglesang findet dort eine sechsköpfige Mannschaft vor, die sich aus Astronauten der vier Raumfahrtagenturen ESA, NASA, Roscosmos und CSA (Kanadische Weltraumbehörde) zusammensetzt.  
 
STS-128 crew during training
Fuglesang is a member of the STS-128 crew
Neben wissenschaftlichen Experimenten und Erdbeobachtungsaktivitäten führt Fuglesang zwei von drei planmäßigen Außenbordeinsätzen durch. Zu seinen Aufgaben bei diesen Einsätzen gehört es, einen leeren Ammoniaktank abzubauen und die ISS auf das Eintreffen von Node 3, einem Verbindungsmodul aus europäischer Herstellung, vorzubereiten. Während des ersten Außenbordeinsatzes wird das EuTEF (European Technology Exposure Facility) von der Außenseite des europäischen Columbus-Labors abgetrennt. EuTEF wird dann gemeinsam mit Fuglesang auf Flug STS-128 zur Erde zurückkehren.

Fuglesang für das in Italien entwickelte Frachtmodul MPLM (Multi-Purpose Logistics Module) verantwortlich, das der Beförderung von Gestellen für wissenschaftliche Geräte, Lagerregalen, Lebensmitteln, Kleidung, Wasser und anderer Fracht zur Raumstation dient. Für den Transport zur ISS wird das MPLM in der Ladebucht der Raumfähre Discovery untergebracht: An der Raumstation angekommen, wird es per Roboterarm aus der Ladebucht der Raumfähre gehoben und mit der ISS verbunden. Das druckbeaufschlagte Modul kann zum Löschen der Ladung betreten werden.
 
 
International Space Station is seen from Space Shuttle Discovery
The International Space Station
„Die überwältigende Reaktion von Menschen aller Altersgruppen und aus allen Ländern Europas auf die vorherigen Wettbewerbe zur Benennung von ESA-Missionen zeigt, wie attraktiv und inspirierend die bemannte Raumfahrt für viele Europäer ist,“ so Piero Messina, Leiter des Koordinationsbüros im ESA-Direktorat für Bemannte Raumfahrt. „Diese Mission findet zu einem besonders spannenden Zeitpunkt für die bemannte Raumfahrt und die Erforschung des Weltraums statt, insbesondere, was Europa betrifft. Speziell in diesem Fall handelt es sich um eine echt europäische Mission: Ein schwedischer ESA-Astronaut ist für den Transport eines italienischen Frachtmoduls verantwortlich und trifft an Bord der ISS auf einen belgischen ESA-Astronauten, der Mitglied der Expeditionsbesatzung ist. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf zahlreiche begeisterte Namensvorschläge.”

Teilnahmeberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Einwohnerinnen und Einwohner der ESA-Mitgliedsstaaten*. Der auserkorene Name wird zur offiziellen europäischen Bezeichnung der Mission Fuglesangs. Dem Sieger winkt ein gerahmtes Missionslogo mit Autogrammen europäischer Astronauten.

Hinweise zur Teilnahme finden Sie im englischsprachigen Artikel unter:
http://www.esa.int/esaCP/SEM6KEQORVF_index_0.html
 
 

 
 
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