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Planeten und Monde

Pluto

Der Pluto wurde 1930 von dem 24 Jahre jungen Clyde Tombaugh entdeckt, während er mithilfe einer speziellen Maschine Fotos des Himmels verglich. Er entpuppte sich als winzige Welt, die sogar kleiner als unser Mond ist.

Pluto bewegt sich auf einer elliptischen (eierförmigen) Bahn, deren größter Abstand zur Sonne 7.381 Millionen Kilometer (49-mal der Abstand zwischen Sonne und Erde) und deren kleinster Abstand 4.446 Millionen Kilometer (30-mal der Abstand zwischen Sonne und Erde) beträgt. Da ein Sonnenumlauf 248 Jahre dauert, könnte man, wenn man auf dem Pluto geboren würde, niemals seinen eigenen Geburtstag feiern!

Wir wissen nur sehr wenig über den Pluto. Seine Oberfläche ist extrem kalt (-230 °C) und scheint mit gefrorenen Eisschichten bedeckt zu sein. Seit einigen Jahren befindet er sich recht nahe bei der Sonne und kommt in den Genuss eines kurzen Sommers. Verdampfendes Oberflächeneis hat eine dünne Atmosphäre gebildet. Doch da sich der Pluto bereits auf dem Rückzug in die kalten Tiefen des Sonnensystems befindet, wird diese Atmosphäre schon sehr bald wieder gefrieren.

In sechs Tagen und neun Stunden dreht sich der Pluto “rückwärts” (von Ost nach West) einmal um sich selbst. Sein größter Mond, Charon, braucht genauso lang, um den Pluto zu umkreisen. Das bedeutet, dass man, wenn man auf einer Seite des Pluto leben würde, niemals den Mond Charon zu Gesicht bekäme. Mit dem Weltraumteleskop Hubble wurden kürzlich zwei kleinere Monde entdeckt.

Viele Jahre lang galt Pluto als der neunte Planet im Sonnensystem (obwohl er manchmal weniger Abstand zur Sonne hat als Neptun). Heute wird er als „Zwergplanet“ bezeichnet. Er ist außerdem eines der größten Mitglieder des Kuipergürtels, einer Familie von Eiswelten, die den Raum über Neptun hinaus besiedeln.

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