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A Chinese man fishes
 

Flüsse

Ein Großteil der Weltbevölkerung lebt in der Nähe von Flüssen. Für diese Menschen sind die Flüsse zugleich Trinkwasserversorgung, Lieferant von Wasser zum Waschen und zur Bewässerung ihrer Felder sowie Fischfanggebiet.

In entlegenen Wald- oder Wüstengebieten stellen Flüsse häufig den einfachsten Verkehrsweg dar. Man errichtet Dämme zum Schutz vor Überschwemmungen, zum Bewässern von Feldern oder zur Erzeugung von elektrischem Strom.

Wenn Flüsse nicht kontrolliert werden, kann es zu Dürre- oder Flutkatastrophen kommen. Jedes Jahr leiden mehrere Millionen Menschen unter Wassermangel oder müssen zusehen, wie ihre Häuser und Felder überschwemmt werden.
Selbst in Europa sind Menschenleben bedroht und entstehen ungeheure Schäden in den Städten und auf Ackerland, wenn große Flüsse über die Ufer treten. Im Jahr 2002 kam es in Europa zu den schlimmsten Überschwemmungen seit vielen Jahren, die Schäden von mehr als 7 Milliarden Euro verusachten.

Meteosat-Wettersatelliten warnen uns frühzeitig vor starken Regengüssen, sodass Hochwasserdämme eingerichtet werden können. Die ESA-Satelliten Envisat und ERS-2 unterstützen Rettungsmannschaften bei ihrer Arbeit, indem sie ihnen Tag und Nacht Bilder von den überschwemmten Gebieten senden.
 
Außerdem zeigen uns Satelliten die zum Bohren von Brunnen am besten geeigneten Stellen. Sie teilen uns mit, wie viel Wasser im Boden vorhanden ist und ob die Wasserstände der Flüsse steigen oder fallen. Das ist besonders wertvoll für arme Länder, in welchen derartige Informationen auf andere Weise schwer zu erhalten sind.

Seit 2002 hilft das ESA-Programm TIGER vielen afrikanischen Ländern bei der Überwachung ihrer Flüsse und Feuchtbiotope, damit sie das verfügbare Wasser optimal nutzen können.
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