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Leben im Weltraum
Bettruhestudien

Bettruhe

Auf langen Weltraummissionen finden im menschlichen Körper beachtliche Veränderungen statt. Dazu gehören ein allmählicher Rückgang unserer Muskeln und Knochen, man kann ähnlich wie auf der See 'weltraumkrank' werden, und es treten Veränderungen auf die das Herz und die Lunge betreffen.

Solche Veränderungen können sowohl im All als auch nach ihrer Rückkehr zur Erde das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Raumfahrer beeinträchtigen.
Es wurden schon viele Studien durchgeführt, deren Ziel es war, mehr über die schleichende Wirkung der Schwerelosigkeit zu erfahren. Eine der einfachsten und billigsten Untersuchungsmethoden stellen Bettruhestudien dar.
Während der letzten 40 Jahre hat man zahlreiche Bettruhestudien durchgeführt. Aus ihnen sind wichtige Informationen darüber hervorgegangen, wie Menschen mit einer dauerhaften Untätigkeit umgehen.
Freiwillige bleiben viele Wochen lang im Bett liegen. Häufig ist ihr Kopf dabei leicht nach unten geneigt. Da sie ihre Knochen oder Muskeln nur wenig beanspruchen, verhält sich ihr Körper ähnlich wie im Weltraum.
Die Wissenschaftler nutzen solche Studien zum Testen neuer Medikamente und anderer Möglichkeiten, gegen die unerwünschten Wirkungen der Schwerelosigkeit vorzugehen. Viele bei diesen Untersuchungen als 'Nebenprodukt' abfallende Instrumente und Behandlungsmethoden haben ihren Weg in Kliniken gefunden und bereits Patienten geholfen.
Der künftigen Forschung auf der Internationalen Raumstation werden wir noch viele weitere medizinische Vorteile verdanken. Schließlich werden diese wissenschaftlichen Arbeiten den Menschen den Weg zur Erforschung neuer Welten außerhalb der Erdumlaufbahn ebnen.
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