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Schlafen im Weltraum

Nach einem langen Arbeitstag im All geht nichts über eine gute Nachtruhe! Allerdings hat es mit dem Schlafen im Weltraum etwas Besonderes auf sich. Es gibt kein Oben oder Unten und alles ist schwerelos. Die Astronauten können ihre Schlafsäcke an einer Wand oder Decke befestigen und schlafen, wo sie möchten, sofern sie darauf achten, nicht umherzuschweben und an Dinge zu stoßen.

Auf der Internationalen Raumstation (ISS) schlafen die meisten Besatzungsmitglieder in ihren eigenen kleinen Kojen. Wenn nicht genügend Kojen für alle Personen an Bord zur Verfügung stehen, bieten sich die ISS-Module als Schlafstätten an. Die US-amerikanischen Quartiere sind private, schalldichte Kämmerchen, in denen ein Bewohner auch Musik hören, mit einem Laptop-Computer arbeiten und persönliche Gegenstände in großen Schubladen oder den an den Kabinenwänden befestigten Netzen aufbewahren kann. Diese Kojen sind auch mit einer Leselampe, einem Regal und einem Schreibtisch ausgestattet.

Wichtig ist, dass die Schlafkojen gut belüftet sind. Anderenfalls wachen die Astronauten unter Umständen wegen Sauerstoffmangels nach Luft schnappend auf, weil sich aus dem von ihnen selbst ausgeatmeten Kohlendioxid eine Blase um ihren Kopf herum gebildet hat.

Auf der ISS geht die Sonne innerhalb von 24 Stunden 16-mal auf und unter. Es ist also nicht so leicht zu verstehen, wann Schlafenszeit ist. Die Astronauten arbeiten und schlafen nach einem täglichen Zeitplan. Normalerweise sind für den Abschluss jedes Tags einer Mission acht Stunden Schlaf eingeplant. Um sich beim Schlafen nicht vom Sonnenlicht stören zu lassen, setzen sie sich manchmal Schlafbrillen auf oder ziehen die Fensterläden herunter.

Wecken lassen sich die Besatzungsmitglieder von einem Wecker oder durch eine Musikübertragung von der Missionskontrolle auf der Erde. Die Aufregung über den Aufenthalt im Weltraum in Kombination mit Reiseübelkeit kann den Schlaf der Astronauten stören. Einige Astronauten haben von Träumen und Alpträumen berichtet, andere sind im Weltraum sogar zu Schnarchern geworden!

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