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ESA-Astronaut Luca Parmitano wieder sicher auf der Erde gelandet

Luca back on Earth
Luca back on Earth

11 November 2013
Der ESA-Astronaut Luca Parmitano, der russische Kommandant Fjodor Jurtschichin und die NASA-Astronautin Karen Nyberg kehrten heute um 02:49 Uhr GMT (03:49 Uhr MEZ) nach 166 Tagen im All auf die Erde zurück!

Der Rückflug fand im selben Sojus-Raumschiff statt, das die drei Raumfahrer am 29. Mai zur ISS gebracht hatte.

Luca Parmitano und Karen Nyberg werden zunächst weiter nach Houston, Texas, reisen. Dort werden sie erst einmal ärztlich untersucht, bevor sie am 13. November um 13:30 GMT (14:30 MEZ) ihr erstes Interview geben.

Während seines fünfmonatigen Aufenthalts in der ISS führte Luca über 30 verschiedene wissenschaftliche Experimente durch. Für eines davon musste er Proben seiner eigenen Haut entnehmen, um ein Modell zur Gewebealterung zu erstellen. Wenn Luca schlief, wurden Daten über seinen Schlaf aufgezeichnet, um herauszufinden, wie der menschliche Körper Schlafmuster steuert.

Von diesen und den anderen Experimenten können wir auf der Erde etwas lernen und uns besser auf die weitere Erkundung des Sonnensystems vorbereiten.

Neben seinen Forschungsaufgaben überwachte Luca Parmitano auch das Andockmanöver von ATV-4 „Albert Einstein“ sowie die Entladung von über 1.400 Frachtgegenständen aus dem Raumtransporter.

luca parmitano spacewalk
Photo opportunity before reentry
Während seiner aufregenden Mission unternahm er zwei Weltraumspaziergänge, bei denen er Instrumente für externe Experimente außen an der Raumstation montierte und die ISS für das Andockmanöver eines neuen russischen Moduls vorbereitete, das nächstes Jahr starten soll.

Seinen zweiten Weltraumspaziergang musste er allerdings vorzeitig abbrechen. Aufgrund einer Fehlfunktion seines Raumanzugs sammelte sich Wasser in seinem Helm, sodass er und NASA-Astronaut Chris Cassidy so schnell wie möglich zur Luftschleuse zurückkehren mussten.

Luca Parmitano, Testpilot bei der italienischen Luftwaffe, blieb ruhig und kam trotz Kommunikationsschwierigkeiten und mangelnder Sicht aufgrund des beschlagenen Helms quasi „blind“, aber sicher wieder in der Luftschleuse an.

Das war nicht nur Lucas erste Mission, sondern auch die erste Mission eines der ESA-Astronauten, die 2009 ihre Ausbildung abgeschlossen hatten. Als Nächster fliegt Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation. Der Start von Kasachstan aus ist für den 28. Mai 2014 geplant.

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