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Erde an Rosetta: Aufwachen!

10 Januar 2014
Die ESA-Kometensonde Rosetta wird am 20. Januar um 10 Uhr GMT aus dem Winterschlaf im All erwachen. Die Sonde, die am 2. März 2004 gestartet wurde, ist auf dem Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Die Ankunft dort wird für Mai 2014 erwartet.

Vor einem Jahr wurde Rosetta in den Ruhezustand versetzt; bis dahin hatte sie sich schon rund 800 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Ihre Sonnensegel wurden auf die Sonne ausgerichtet, um so viel Licht wie möglich einzufangen, und die Sonde drehte sich langsam, um den Flug zu stabilisieren.

Jetzt befinden sich Komet und Raumfahrzeug wieder auf der Rückreise in das innere Sonnensystem und das Rosetta-Team bereitet sich auf die Reaktivierung der Sonde vor.

Als Aufweckzeit ist im Bordcomputer der 20. Januar 2014 um 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit programmiert.

Sobald Rosetta „aufwacht“, werden erst die Navigationsinstrumente angewärmt und dann die Drehgeschwindigkeit verringert, damit sich die Hauptantenne auf die Erde ausrichtet, um der Bodencrew ein Lebenszeichen zu senden.

Anfang Mai wird sich Rosetta 2 Millionen Kilometer von ihrem Ziel entfernt befinden und Ende Mai wird sie in einem schwierigen Manöver auf den Kometen ausgerichtet, auf den sie im August treffen soll.

Die ersten, aus weiter Ferne aufgenommenen Bilder des Kometen werden im Mai erwartet. Während Rosetta sich ihm nähert, werden dann Tausende von Bildern weitere Details zu herausragenden Merkmalen des Kometen liefern und die Instrumente an Bord werden seine Drehgeschwindigkeit und die Ausrichtung seiner Drehachse ermitteln.

Bei dieser Mission wird ein Komet zum ersten Mal über längere Zeit und nicht nur während eines Vorbeiflugs untersucht. So erlangen wir wichtige Erkenntnisse zum Verhalten von Kometen, von denen wir auf ihre Rolle bei der Entstehung des Sonnensystems schließen können.

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