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    Erklärung des ESA-Generaldirektors zum Bericht der Untersuchungskommission über den „Columbia“-Unfall

    STS-107 crew
    Besatzung der Raumfähre STS-107
    28 August 2003

    ESA PR 54-2003. Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation, Jean-Jacques Dordain, äußerte sich zu dem der NASA übergebenen Bericht der unabhängigen Untersuchungskommission wie folgt:

    "Der Verlust der Raumfähre „Columbia“ und ihrer Mannschaft am 1. Februar dieses Jahres hat die Raumfahrtgemeinschaft weltweit zutiefst getroffen. Trotz dieses schrecklichen Rückschlags sind wir entschlossen, die Erforschung des Weltraums mit unseren Partnern bei der Internationalen Raumstation fortzusetzen und zu künftigen bemannten Missionen beizutragen.

    Die Europäische Weltraumorganisation würdigt die großen Anstrengungen und ausgezeichnete Arbeit der „Columbia“-Untersuchungskommission und all derer, die zu einem herausragenden Bericht mit soliden Empfehlungen beigetragen haben.

    Die ESA wird gemeinsam mit der NASA und ihren internationalen Partnern darauf hinarbeiten, daß der Betrieb der ISS unter Einhaltung höchster Sicherheitsmaßstäbe fortgeführt werden kann.“

    „In Erwartung einer sicheren Wiederaufnahme der bemannten Flüge mit den US-Raumfähren setzt das Astronautenkorps der ESA inzwischen sein Ausbildungs- und Schulungsprogramm fort, um sich auf die bevorstehenden ISS-Missionen der ESA-Astronauten Pedro Duque und André Kuipers mit russischen Sojus-Fahrzeugen im Oktober 2003 bzw. April 2004 und den anschließenden Flug von ESA-Astronaut Christer Fuglesang mit einer US-Raumfähre vorzubereiten,“ fügte der ESA-Direktor für Bemannte Raumfahrt und Schwerelosigkeitsforschung, Jörg Feustel-Büechl, hinzu.

    Nähere Auskunft erteilt:

    Franco Bonacina
    Sprecher/Leiter des Referats Medienbeziehungen
    ESA Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: +33 1 5369 71 55

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