Sommeruniversität: GRAZ IN SPACE

Mars Express im Marsorbit
6 September 2004

Vom 6. bis 8. September 2004 findet an der Karl-Franzens-Universität Graz die Sommeruniversität „GRAZ IN SPACE – Aktuelle Weltraumforschung“ statt. Führende Fachleute stellen ihre Arbeit allgemeinverständlich Schülern, Studenten und an der Thematik interessierten Bürgern vor.

Wie arbeiten Nachrichtensatelliten, wie ändert sich das Erdklima und was gibt es Neues vom Mars? Fragen dieser Art bekommen alle an der Weltraumforschung Interessierten vom 6. bis 8. September 2004 an der Sommeruniversität "Graz in Space" beantwortet. Experten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität wollen an diesen drei Tagen an der Grazer Universität wissenschaftliche Ergebnisse und Zukunftsprojekte der Raumfahrt in verständlicher Weise vorstellen.

Im Focus: Die aktuelle Marsforschung

"Aus aktuellem Anlass steht die Marsforschung im Mittelpunkt", so Univ.-Prof. Dr. Helmut O. Rucker, der wissenschaftliche Leiter der Sommeruniversität. Der stellvertretende Leiter des Instituts für Weltraumforschung der ÖAW und Professor an der Universität Graz hat die Fortbildungsveranstaltung initiiert und führt nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2002 nun den zweiten Kurs durch. Gedacht ist "Graz in Space" als umfassende, leicht verständliche Einführung in die aktuelle Weltraumforschung. Zielgruppen: interessierte Schüler der Oberstufen, Maturanten und Lehrkräfte.

Neben den aktuellen Marsforschungsprojekten, an denen auch das Grazer Institut für Weltraumforschung beteiligt ist, stehen diesmal im Mittelpunkt der Sommeruniversität Vorträge der Universität Graz über die Klima- und Umweltforschung sowie die satellitengestützte Navigation und Kommunikation. Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Instituts für Geographie und Raumforschung statt.

Alle Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Sommeruniversität eine Teilnahmebescheinigung.

Aktive Beteiligung ist erwünscht

Voraussetzung für die Teilnahme sind naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und Interesse an diesen Disziplinen. "Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten und die Vortragenden bemühen sich um die aktive Einbindung der Teilnehmer" erklärt Prof. Rucker die Methodik der Veranstaltung. Daher hat man auch die Teilnehmerzahl auf maximal 100 Personen begrenzt.

Interessierte können sich am Montag am Institut für Weltraumforschung erkundigen, ob eine Teilnahme noch möglich ist:

Dr. Ilse Jetzl
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Weltraumforschung
Schmiedlstraße 6
8042 Graz
Tel.: +43/316/4120-602
Fax: +43/316/4120-690
ilse.jetzl@oeaw.ac.at

Der Kostenbeitrag für das Gesamtprogramm beträgt 50 Euro: Schüler, Maturanten und Studierende zahlen für das Gesamtprogramm den ermäßigten Beitrag in Höhe von 30 Euro. Für die Teilnahme an einzelnen Tagen sind 20 Euro zu entrichten.

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