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N° 47–2001: ESA ebnet KMU den Weg ins satcom-Geschäft

18 September 2001

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) startet heute eine neue Initiative, mit der kleineren Firmen durch Anschubfinanzierung und anderweitige Unterstützung der Einstieg in die Satellitenkommunikation erleichtert werden soll.

Die Maßnahme, für deren Durchführung die Abteilung Telekommunikation der ESA zuständig ist, richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-Up-Firmen in den Branchen Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation mit für die Satelliten-kommunikation vielversprechenden neuen Geschäftsideen. Dazu kann die kreative Nutzung vorhandener Satellitentechnologien z.B. zur Erbringung neuer Internet-Dienste und für Multimedia-, Navigations- oder Mobilfunkanwendungen gehören, aber auch die Erprobung neuer Systeme und Technologien, die existierende Dienste vereinfachen bzw. verbessern könnten.

Den in Betracht kommenden Unternehmen wird ein „Förderpaket“ zur Entwicklung und Ausfeilung ihrer neuen Konzepte angeboten. Dadurch sollen diese eine technische und kommerzielle Reife erlangen, die eine realistische Chance auf anschließende kommerzielle Finanzierung bietet. Ein solches „Paket“ kann folgendes umfassen:

Nach den Worten von Claudio Mastracci, ESA-Direktor für Anwendungen ist dies „eine neuartige Initiative für die Telekommunikationsabteilung der ESA. Sie ist unmittelbar an Europas Unternehmer gerichtet, die aus unserer Sicht einen erheblichen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Satelliten-kommunikationsindustrie leisten können. Daß kleine Unternehmen nur schwer Zugang zur Satellitenbranche bekommen, ist uns bewußt; deshalb ist es um so wichtiger, daß ihnen die Chance dazu geboten wird, zum einen, damit sie ihr eigenes Erfolgspotential maximieren können, und zum anderen, um sicherzustellen, daß eine schöpferische Dynamik, wie sie gegenwärtig in der terrestrischen Telekommunikation und in der IT-Branche zu beobachten ist, auch unserer Industrie zugute kommt.“

In der Erkenntnis, daß es kleinen Unternehmen in der Regel an Mitteln mangelt, hat sich die ESA ein verkürztes Bewerbungsverfahren ausgedacht, wonach die Kandidaten nach einem raschen Vorabbescheid ihre vollständigen Vorschläge einreichen.

Bewerben können sich alle Unternehmen aus den Ländern, die am ESA-Telekommunikations-programm in diesem Bereich teilnehmen. Gegenwärtig sind dies Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und Spanien. Später können sich weitere Länder anschließen.

Nähere Auskunft zu der Initiative und zum Bewerbungsverfahren sind von der Telekom-Webseite der ESA unter http://telecom.esa.int abrufbar.

Hinweis für die Redaktionen:

Die Telekommunikationsabteilung der ESA ist für die Koordinierung, Gestaltung und Unterstützung von innovativen Konzepten im Bereich der Satellitenkommunikation zuständig. Sie sorgt dafür, daß die Mitgliedstaaten auf dem weltweiten Satellitenkommunikationsmarkt konkurrenzfähig bleiben, indem sie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf höchstem Niveau initiiert und die Weiterentwicklung von Satellitensystemen und -technologien im Hinblick auf künftige Dienste finanziell fördert.

Nähere Auskunft erteilen:

Andreas Mauroschat
ARTES-5-Programmbüro
Telekommunikationsabteilung
ESA/ESTEC, Niederlande
Tel.: +31 (0)71 565 39 20
E-Mail:Andreas.Mauroschat@esa.int

Franco Bonacina
ESA Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Referat Medienbeziehungen
Tel.: +33 (0)1 53 69 71 55
Fax: +33 (0)1 53 69 76 90
E-Mail: Franco.Bonacina@esa.int


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