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N° 43–2013: Einladung zum jährlichen Pressefrühstück mit dem ESA-Generaldirektor

16 Dezember 2013

Der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, lädt die Presse am Freitag, den 17. Januar zur traditionellen Pressekonferenz zum Jahresanfang ein, auf der er eine Zusammenfassung der wichtigsten Tätigkeiten und Herausforderungen für das Jahr 2014 präsentieren wird.

Die Veranstaltung findet im Daumesnil-Gebäude der ESA-Hauptverwaltung, 52 rue Jacques Hillairet, 75012 Paris statt. Sie beginnt um 9.00 Uhr, Einlass ist ab 8.30 Uhr.

Einer der wissenschaftlichen Höhepunkte des Jahres wird die Raumsonde Rosetta sein, die erste Mission, die – nach einem zehnjährigen Anflug – einen Kometen umkreisen und auf ihm landen wird. Im Laufe des Jahres wird Rosetta aus ihrem Winterschlaf erwachen, sich dem Kometen nähern, ein Landegerät auf seiner Oberfläche absetzen und ihn auf seiner Reise durch das Sonnensystem begleiten. Diese Mission stellt eine weitere bedeutende Premiere für Wissenschaft und Raumflugbetrieb Europas dar.

Für die Erdbeobachtung steht 2014 der erste Sentinel-Satellit zum Start bereit. Er ist der erste einer neuen Reihe von Satelliten des Copernicus-Programms – ein EU-Flaggschiffprogramm, zu dem die ESA-Mitgliedstaaten beitragen.

Auch für ein weiteres Gemeinschaftsvorhaben mit der Europäischen Kommission sind 2014 bedeutende Meilensteine geplant: Mit mehreren Satellitenstarts wird die vollständig betriebsbereite Galileo-Konstellation errichtet, so dass Ende 2014 erste Galileo-Dienste bereitstehen werden.

Zwei ESA-Astronauten werden nächstes Jahr zu Internationalen Raumstation fliegen – der Deutsche Alexander Gerst und die Italienerin Samantha Cristoferetti.

Ein weiteres bedeutsames Ereignis wird der Flug des fünften und letzten Automatischen Transferfahrzeugs (ATV) sein, das auf den Namen Georges Lemaître getauft wurde. Auch wenn es keine weiteren ATV geben wird, werden die Technologie und das industrielle Know-how in das Versorgungsmodul der ESA für das Mehrzweck-Mannschaftsfahrzeug Orion der NASA einfließen.

Im Trägerbereich wird in der zweiten Jahreshälfte die Vega das Vorläufige Experimentelle Fahrzeug (IXV) starten, mit dem Erfahrungen für die Entwicklung künftiger Wiedereintrittsfahrzeuge gewonnen werden sollen.

Das Jahr wird außerdem den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt gewidmet sein. Mehrere Veranstaltungen sind geplant, um die Zukunft im Lichte von fünf Jahrzehnten einzigartiger Erfolge und Errungenschaften zu betrachten, die die ESA zu einer der weltweit führenden Weltraumorganisationen gemacht haben.

Im Dezember wird in Luxemburg eine Ratstagung auf Ministerebene stattfinden, bei der die Minister Beschlüsse über Raumfahrzeugträger, die Internationale Raumstation und die Zukunft der ESA einschließlich ihrer Beziehungen zur Europäischen Union fassen werden.

Die Pressekonferenz des Generaldirektors kann im Internet unter www.esa.int mitverfolgt werden.

An einer Teilnahme interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich unter der Adresse http://www.esa.int/dg_press_conference_2014 anzumelden.

Anfahrt zum Daumesnil-Gebäude: http://www.esa.int/esaCP/ESA4K4UM5JC_index_0.html

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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