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N° 27–2013: Einladung zur größten ESA-Wissenschaftskonferenz des Jahres rund um das Thema Umwelt und Klima

20 August 2013

Vertreter der Medien sind zum Symposium „Lebender Planet“ eingeladen, auf dem die neuesten Ergebnisse von Europas Satelliten und die Erfolge mehrerer anspruchsvoller Erdbeobachtungsinitiativen vorgestellt werden.

Auf der Veranstaltung, die vom 9. bis 13. September im Edinburgh Interna­tional Conference Centre stattfindet, werden mehr als 1500 Wissenschaftler und Nutzer aus aller Welt ihre jüngsten aus Satellitendaten gewonnenen Erkenntnisse zur Umwelt und zum Klima unseres Planeten präsentieren.

Schwerpunkt wird die Vielseitigkeit der Erdforschungsmissionen der ESA sein. Die drei in der Umlaufbahn befindlichen Missionen, CryoSat, GOCE und SMOS, haben in den letzten Jahren nicht nur neue Informationen über die Kryosphäre der Erde, ihr Schwerefeld und die Bodenfeuchtigkeit und den Salzgehalt der Ozeane geliefert, sondern nebenbei auch eine Reihe von Ergebnissen jenseits ihres jeweiligen ursprünglichen Umfangs erzielt.

Während CryoSat weiterhin Dicke und Ausdehnung von Meereis und kontinentalen Eismassen misst, hat der Satellit seine Fähigkeit gezeigt, das Profil von Landoberflächen und Binnengewässern zu bestimmen, Veränderungen des Meeresspiegels zu beobachten und sogar zur Kartierung der Topografie der Meeresböden beizutragen.

Europas Schwerefeldmission GOCE hat genug Daten gesammelt, um das Schwerefeld der Erde mit bisher nie gekannter Genauigkeit zu kartieren. Wissenschaftler haben diese Daten jedoch außerdem genutzt, um eine Karte der Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel, der sogenannten Moho, zu erstellen. Darüber hinaus hat GOCE Schallwellen des gewaltigen Erdbebens aufgefangen, das am 11. März 2011 Japan erschüttert hat.

Die Mission SMOS zur Bestimmung der Bodenfeuchtigkeit und des Salzgehalts der Ozeane hat unser Verständnis des Wasserzyklus verbessert. Die Mission wird indes auch zur Messung der Dicke und Ausdehnung des arktischen Meereises genutzt und kann außerdem Windgeschwindigkeiten im Innern von Wirbelstürmen feststellen.

Swarm, die nächste Erdforschungsmission, soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Die Konstellation aus drei Satelliten soll Licht in einen der geheimnisvollsten Aspekte unseres Planeten bringen: sein Magnetfeld.

Während des Symposiums finden ferner Sondersitzungen zu den Programmen und Initiativen der ESA statt, darunter ihr Schlüsselbeitrag zur globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung, die kürzlich in „Copernicus“ umbenannt wurde. Die Finanzierung dieses anspruchsvollen Programms wurde Anfang dieses Sommers gesichert, als das Europäische Parlament das Budget des mehrjährigen Finanzrahmens für den Zeitraum 2014–2020 abgesegnet hat.

Copernicus stützt sich auf hauptsächlich von Erdbeobachtungssatelliten erfasste robuste Daten. Die ESA entwickelt zu diesem Zweck die Satelliten der Sentinel-Reihe, deren erste Exemplare im Verlauf des kommenden Jahres starten sollen.

Programm

Die jüngsten Ergebnisse von Missionen der ESA werden in der Eröffnungsvollversammlung am Montag, den 9. September von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr vorgestellt. Im Anschluss findet eine 30-minütige Pressekonferenz statt.

10.30 Uhr bis 12.00 Uhr

 

 

12.00 Uhr bis 12.30 Uhr

 

Das gesamte technische Programm, das im Anschluss an diese Eröffnungsvollversammlung beginnt und Medienvertretern zugänglich ist, kann unter folgender Adresse abgerufen werden: www.livingplanet2013.org

Anmeldung der Medienvertreter

An der Teilnahme interessierte Vertreter der Medien werden gebeten, sich unter folgendem Link anzumelden: http://www.esa.int/LPS2013

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.

Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen, Kommunikationsabteilung
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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