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N° 19–2014: Presseeinladung zum Auftritt der ESA auf der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough

8 Juli 2014

Die ESA wird in der Woche vom 14. bis 20. Juli auf der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough präsent sein. In der der Raumfahrt gewidmeten „Space Zone“ in Halle 3 können sich Medienvertreter und Besucher über die Tätigkeiten der ESA in den verschiedenen Bereichen der Raumfahrt informieren, eigenhändig Demonstrationen ausprobieren und von Raumfahrtexperten mehr über die neuesten Entwicklungen erfahren.

Die ESA und ihre Mitgliedstaaten feiern dieses Jahr das fünfzigjährige Jubiläum der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt. In der Ausstellung wird daher die Bedeutung der Errungenschaften auf den Gebieten der Weltraumwissenschaften, der Exploration und der Anwendungen unterstrichen, auf denen es aufzubauen gilt, um Europas Zukunft in diesem strategisch wichtigen Sektor positiv zu gestalten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die Tätigkeiten der ESA in ihrer neuen britischen Niederlassung, dem Europäischen Zentrum für Weltraumanwendungen und Telekommunikation – ECSAT – in Harwell. Das ECSAT unterstützt Arbeiten auf den Gebieten der Telekommunikation, der integrierten Anwendungen und des Klimawandels, wozu auch die Entwicklung von Technologien und wissenschaftliche Forschungen gehören. Das ECSAT ist besonders auf die Entwicklung kommerzieller Raumfahrtprodukte und -dienste, nachgelagerte Anwendungen und den Einsatz von Raumfahrttechnologien in raumfahrtfremden Anwendungsbereichen ausgerichtet.

AmDienstag, den 15.Juliist „Space Day“ in Farnborough. Zu diesem Anlass wird ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain an einer von der britischen Raumfahrtagentur organisierten Konferenz über die Zukunft der Raumfahrt in Europa teilnehmen. Diese „Space Day Conference“ findet von 11.30 Uhr bis 12.50 Uhr Ortszeit im Medienzentrum in Halle 1 statt.

Für den Nachmittag ist auf dem ESA-Stand in Halle 3 zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr die Unterzeichnung des Vertrags mit LuxSpace über die Entwicklung innovativer Mikrosatelliten zur Identifizierung und Verfolgung von Schiffen sowie der Vereinbarung mit dem Satellitenbetreiber exactEarth geplant. Auf dem Programm steht ferner die Präsentation von SAT-AIS, dem satellitengestützten System zur automatischen Identifizierung, durch die ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, Magali Vaissiere.

Die gesamte Woche überwerden in der Space Zone zahlreiche Präsentationen und Veranstaltungen stattfinden. Das ausführliche Programm kann über den folgenden Link abgerufen werden: http://www.ukspace.org/event/farnborough-international-air-show/.

Darüber hinaus stehen am ESA-Stand in Abstimmung mit dem Veranstaltungsprogramm Raumfahrtexperten bereit, um Live-Demos vorzustellen, wie z. B. über das IRIS-Programm, mit dem ein Luft-Boden-Kommunikationssystem für das Flugverkehrsmanagement entwickelt wird, und im Rahmen von ESA-Verträgen entwickelte Anwendungen und Dienste für Luftfahrtsysteme, die Telemedizin, die Sicherheit des Seeverkehrs, besseres Medien-Streaming und geophysikalische Studien.

AmFreitag, den 18.Juliwird ESA-Astronaut Tim Peake den „Futures Day“ eröffnen, dessen Thema die vielfältigen Karrieremöglichkeiten für die zahlreichen Schüler und Hochschulstudenten unter den Besuchern sein werden. Geplant sind eine Reihe von Präsentationen von Peake und anderen Experten aus dem Raumfahrtsektor.

Der britische Astronaut wird auch amSamstag, den 19. und Sonntag, den 20. Juliam Stand der ESA zu sehen sein, wobei er bei Kurzvorträgen dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen wird.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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