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N° 26–2010: Ressortminister unterstreichen Priorität von Galileo und GMES

26 November 2010

Die für Weltraumtätigkeiten zuständigen Minister der Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation und der Europäischen Union sind heute zur 7. Tagung des Weltraumrates zusammengekommen.

Die Tagung fand unter dem gemeinsamen Vorsitz der belgischen Ministerin für KMU, Selbstständige, Landwirtschaft und Wissenschaftspolitik, Sabine Laruelle, im Auftrag des EU-Wettbewerbsrates und des italienischen Staatssekretärs im Ministerium für Bildung, Hochschulwesen und Forschung, Giuseppe Pizza, im Auftrag des ESA-Rates auf Ministerebene statt.

Zu den Teilnehmern gehörten Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Industrie und Unternehmertum, und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain.

Der Weltraumrat billigte einstimmig eine Entschließung, die zur Ausarbeitung einer Strategie für die Raumfahrt zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums, Erfüllung der allgemeinpolitischen Ziele Europas und Förderung von Talenten in den Bereichen Wissenschaft und Technologie in Europa aufruft.

Die Minister betonten, dass die Vorzeigeprogramme Galileo und GMES (globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) für die EU im Bereich der Raumfahrt weiterhin Priorität genießen, und ermittelten die wichtigsten in den kommenden Monaten diesbezüglich zu fassenden Beschlüsse.

Auf dem Gebiet des Klimawandels und der Sicherheit forderten die Minister die Europäische Kommission und den ESA-Generaldirektor zur Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und anderen maßgeblichen europäischen Akteuren auf, um Lösungen für die Beseitigung von Lücken in den bereits existierenden Raumfahrtkapazitäten zu ermitteln.

Die Minister räumten zudem ein, dass die Schaffung von Kapazitäten zur Erfassung der Weltraumlage für den Schutz der europäischen Weltrauminfrastrukturen unerlässlich sei. Sie hoben die Notwendigkeit einer geschlossenen europäischen Positionierung bei internationalen Beratungen zur Exploration des Weltraums hervor.

Im Anschluss an die am 16. September unter dem Motto "Raumfahrt für die Bürger Afrikas" abgehaltene Konferenz und unter Berücksichtigung der erwarteten Aufnahme der Raumfahrt in das Programm des am 29./30. November in Libyen stattfindenden EU-Afrika-Gipfels rief der Weltraumrat zur Ausdehnung der Partnerschaften mit der Afrikanischen Union, regionalen Wirtschaftsverbänden und afrikanischen Ländern zum Aufbau von Kapazitäten für den Erwerb und Betrieb von Weltraumsystemen auf.

Angesichts der Tatsache, dass das Rahmenabkommen zwischen der EG und der ESA, mit dem der Weltraumrat eingerichtet wurde, bis Mai 2012 verlängert wurde, forderten die EU und die ESA die Europäische Kommission und den ESA-Generaldirektor auf, die im Rahmen dieses Abkommens erlangten Erfahrungen bis spätestens Mai 2011 zu bewerten.

ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain hob die seit der letzten Tagung des Weltraumrates im Mai 2009 im Bereich der Weltraummissionen erzielten Fortschritte hervor und fügte hinzu:

"Das Inkrafttreten des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union mit einer speziellen Zuständigkeit für die Raumfahrt ist äußerst positiv für die Raumfahrt, Europa und die ESA und ermöglicht uns, nicht das Gleiche auf unterschiedliche Weise zu tun, sondern gemeinsam mehr zu erreichen."

Der vollständige Wortlaut der Entschließung kann unter folgender Adresse eingesehen werden:
http://consilium.europa.eu/

Weitere Auskünfte erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen, Paris
media@esa.int
Tel.: +33 1 5369 7299


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