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INTEGRAL: Der energiereichsten Strahlung des Universums auf der Spur
 
15 Oktober 2002

INTEGRAL startet am 17. Oktober 2002
Die energiereiche kosmische Gammastrahlung kann nur im Weltraum beobachtet werden. Glücklicherweise schützt uns die Erdatmosphäre vor dieser gefährlichen Strahlung. INTEGRAL, das Gammastrahlen-Observatorium der ESA, soll einige der größten Geheimnisse der Astronomie enträtseln und dabei Strahlung registrieren, die von weit entfernten kosmischen Katastrophen stammt.

Credits: ESA. Illustration by D. Ducros
 
  Kosmische Urgewalten im Visier
 
Supermassereiches Schwarzes Loch
Gegenwärtig geht man davon aus, dass sich die meisten Galaxien um gigantische Schwarze Löcher in ihrem Zentrum drehen. Diese galaktischen Schwarzen Löcher sind so groß wie unser gesamtes Sonnensystem.

Credits: ESA 2002/Medialab
 
  Erkundung des Gamma-Universums
 
Die Instrumenten-Komplexe von INTEGRAL
Die vier Instrumente von INTEGRAL sind so aufeinander abgestimmt, dass zeitgleich und parallel gleiche Himmelssegmente beobachtet werden können. Dadurch lassen sich Gammastrahlungsquellen eindeutig identifizieren.

Credits: ESA 2002
 
  Weltweite INTEGRAL-Datenzentren
 
Proton mit INTEGRAL
INTEGRAL wird mit der Proton, der größten im Einsatz befindlichen Trägerrakete Russlands, in den Orbit gebracht. Dieses leistungsstarke Trägersystem ist notwendig, um das 4 t schwere Observatorium in die außergewöhnlich hohe Umlaufbahn zwischen 9000 km (Perigäum) und 153 000 km (Apogäum) zu bringen, von der der wissenschaftliche Erfolg der Mission abhängt.

Credits: ESA 2002-D.Ducros
 
  Der Bau von INTEGRAL
 
Der INTEGRAL-Satellit beim Vibrationstest im ESTEC
Im September 2001 wurde das INTEGRAL-Observatorium im ESA-Testzentrum ESTEC in Noordwijk (Niederlande) einer umfangreichen Reihe von Tests unterzogen, darunter Vibrationstests.
 
  Kurzer Abriss zur Geschichte der Gamma-Astronomie
 
Intensive Gamma-Strahlungsquellen im Zentrum unserer Galaxis
Im Zentrum unserer Galaxis befinden sich mächtige Gammastrahlungsquellen. Die INTEGRAL-Mission soll die Frage klären, ob sich im Zentrum der Milchstraße ein gigantisches Schwarzes Loch befindet.

Credits: University Birmingham and IBIS team, INTEGRAL (ESA); infrared background, IRAS/IPAC and Skyview/NASA
 
 
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