Sentinel-Satellitenfamilie
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Neue finanzielle Mittel für die Weltraumkomponente von Copernicus

29/01/2019 491 views 11 likes
ESA / Space in Member States / Germany

Die EU und die ESA haben eine Zusatzfinanzierung in Höhe von 96 Millionen Euro für die Weltraumkomponente der ESA als Teil des weltweit größten Umweltüberwachungsprogramms, Copernicus, beschlossen.

Erhöhung des Gesamtbudgets

Diese dritte Änderung des Copernicus-Abkommens wurde auf der 11. European Policy Conference in Brüssel am 22. Januar unterzeichnet.

Der zusätzliche Beitrag von 96 Millionen Euro wurde der ESA zugesprochen, weil sie mit weiteren Aufgaben wie der Entwicklung der Copernicus Sentinel-6 Mission und den neuen europäischen Datenzugangs- und Informationsdiensten von Copernicus beauftragt wurde.

Aufbauend auf dem ursprünglichen Abkommen von 2014 erhöht sich mit der Änderung das Gesamtbudget für die Raumfahrtkomponente von Copernicus für den Zeitraum 2014 bis 2021 auf 3,24 Milliarden Euro.

Der Nachtrag unterstreicht die Bedeutung dieses bemerkenswerten Programms, das auf Satellitendaten basiert, die wiederum in eine Reihe von Diensten zur Verbesserung unseres täglichen Lebens und zur Überwachung der Umweltveränderungen einfließen.

Das Datenmaterial stammt aus einer Reihe von Copernicus Sentinel- sowie anderen Missionen, die einen Beitrag zum Copernicus-Programm liefern.

Alle Copernicus Sentinel-Satelliten verfügen über eine Spitzentechnologie, die einen umfangreichen Fundus an komplementären Bildern bereitstellt und auf die Bedürfnisse der Copernicus-Anwender zugeschnitten ist.

Ausgezeichnetes Beispiel für Innovation und Zusammenarbeit in Europa

Unterzeichnung der dritten Änderung des Copernicus-Abkommens
Unterzeichnung der dritten Änderung des Copernicus-Abkommens

Während die Europäische Union das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus leitet, werden die Copernicus Sentinel- Satelliten von der ESA entwickelt. Sie betreibt auch einen Teil der Missionen und stellt die Verfügbarkeit von Daten anderer Partner sicher.

Jan Wörner, Generaldirektor der ESA sagte: "Dank der Zusammenarbeit zwischen der EU und der ESA haben wir bereits sieben Sentinel-Satelliten im Orbit, die täglich Terabyte an Daten liefern und Copernicus zum größten Anbieter von Erdbeobachtungsdaten weltweit machen.

Diese Vereinbarung hilft uns auch, die Weltraumkomponenten mit neuen Missionen weiter zu entwickeln, um die Gesundheit unseres Planeten zu überwachen."

Lowri Evans, Generaldirektorin der GD Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU fügte hinzu: "Copernicus verändert die Art und Weise, wie wir für den Planeten sorgen, indem es zuverlässige, zeitnahe und genaue Dienstleistungen erbringt, um die Umwelt zu schützen, die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und zu vermindern und zur Krisenbewältigung beizutragen.

Copernicus ist ein ausgezeichnetes Beispiel für Innovation und Zusammenarbeit in Europa, und die heutige Unterzeichnung ist ein weiterer Meilenstein in der langfristigen Zusammenarbeit mit der ESA.

Wir haben zudem einen weiteren Änderungsantrag unterzeichnet, der das Eumetsat-Budget erhöht. Eumetsat ist mit dem Betrieb und der Verarbeitung der Daten einer Reihe von Copernicus -Sentinel-Missionen beauftragt."

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