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Die ESA hat mehr als 2 Milliarden Euro für die Verbesserung und Weiterentwicklung des europäischen Weltraumbahnhofs Kourou aufgewendet, denn die Startanlagen und Produktionsstätten dort gehören der ESA.

Am Weltraumbahnhof Kourou wird fast ständig gebaut, damit auch die neuesten Trägerraketen von dort starten können. Seit 1997 starten von Kourou hauptsächlich Schwerlastraketen des Typs Ariane 5. Der Startbereich ELA-3 wurde erweitert, damit die oberen Stufen der Ariane 5 betankt werden können, wenn sie schon auf der Startrampe steht. Zusammen mit Arianespace entwickelte die ESA auch ein neues Gebäude, in dem Satelliten gewartet werden können. Es ist groß genug für die 20 Tonnen schweren ATV-Versorgungsfahrzeuge (Automated Transfer Vehicles), die zur Internationalen Raumstation geschickt werden.

Neben Ariane 5-Raketen gibt es noch zwei weitere Trägertypen. Am 13. Februar 2012 startete die erste der kleinen europäischen Vega-Raketen von Kourou. Zu diesem Zweck wurde der alte Startbereich der Ariane 1 (ELA-1) für 45 Millionen Euro umgebaut. Jetzt trägt er die Bezeichnung ZLV, „Zone de Lancement Vega“, das ist Französisch für „Vega-Startzone“.

Dann gibt es noch die russische Sojus-Rakete für mittelschwere Lasten, die seit 2011 von Kourou aus startet. Für sie wurde ein neuer Startbereich gebaut. Dieser ist als ELS, „Ensemble de Lancement Soyouz“, bekannt und befindet sich 13 Kilometer nordwestlich vom Startbereich der Ariane 5. Der neue ELS besitzt eine Montagehalle für die Raketen, ein Kontrollzentrum und eine Startrampe.

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