Twitter: Wie ESA zu @esa kam

Esas Familie im Columbus Labor
8 März 2010

Letzten Freitag besuchten Esa Alanen und seine Familie auf Einladung der ESA das Europäische Astronautenzentrum auf dem Gelände des DLR in Köln - als Dankeschön für die freundliche Überlassung des Twitter-Accounts @esa.

Als die ESA im letzten Jahr im sozialen Internetnetzwerk Twitter aktiv werden wollte, stellte das Online-Team fest, dass der Account-Name bereits genutzt wurde. "European Space Agency" war zu lang und wurde durch die Twitter-Zeichenbeschränkung nicht akzeptiert. Nach einiger detektivischer Arbeit konnte aber der bisherige Accountinhaber identifiziert werden. Wenig überraschend handelte es sich um einen Finnen - Esa ist ein gängiger Vorname in Finnland.

twitter.com/esa

"Ich hatte mir den Account vor einiger Zeit angelegt, weil ich ihn für meine Arbeit brauchte" erklärt Esa, der beim finnischen Telekomgiganten Nokia als Produkt Manager tätig ist und von Berufs wegen neue Social Media Kanäle genau beobachtet. "Ich war überrascht, dass noch kein anderer Esa den Account hatte. Erst später habe ich die Europäische Weltraumorganisation ESA entdeckt und bemerkt, dass sie diesen Account nicht haben."

Als Dank für die Überlassung seines Twitter-Accounts hat die ESA Esa und seine Familie zu einem VIP-Besuch nach Köln eingeladen. Im Europäischen Astronautenzentrum auf dem Gelände des DLR trafen sie einen Astronauten, was besonders Esas sechs jährigen Sohn Johannes begeisterte - schließlich er will auch "eines Tages Raumfahrer werden".

Johannes will Raumfahrer werden!

Vor seinem Besuch im EAC glaubt Johannes noch, die Hauptaufgaben eines Astronauten seien es "Dinge zu reparieren und Raumanzüge zu tragen - speziell eine Jacke". Aber wie ihm ein echter Astronaut, Michel Tognini, erklärte, gehört zum Astronaut sein doch noch einiges mehr dazu. "Johannes wird vielleicht eines Tages, auf Grund unseres Besuchs heute, in die Astronauten-Gruppe der ESA wollen" sagte Esa.

Die ganze Familie - Esa, Johannes, seine Mutter Katja und Schwester Matleena wurden von Michel Tognini, Leiter des EAC in Köln, begrüsst und besichtigten gemeinsam die verschiedenen Trainingseinrichtungen des Astronautenzentrums.

Esa with his family in the Sojuz simulator
Esa und seine Familie im Sojus-Simulator

Die Alanens beobachteten auch das Training für "Weltraumspaziergänge" im großen Tieftauchbecken des EAC und sahen einen 3D-Film über die Internationale Raumstation ISS und die ESA.

Der Höhepunkt des Besuchs war allerdings die Gelegenheit, einmal im Sitz des Kommandanten eines Sojus-Raumfahrzeugs Platz zu nehmen. "Für mich als Ingenieur war es es faszinierend, all diese Instrumente und Knöpfe zu sehen. Sie waren robuster und einfacher als ich es mir vorgestellt hatte - aber das müssen sie wohl auch sein. Ein Raumfahrzeug steuert sich nicht vollständig automatisch!"

Die ESA bedankt sich bei Esa!

Die Europäische Weltraumorganisation ESA im Web 2.0

Die ESA ist mit mehreren Accounts auf Twitter vertreten:

Außerdem gibt es Youtube-, Flickr, Livestream-Kanäle und eine ESA Fan-Page auf Facebook mit derzeit schon über 3500 Fans.

Copyright 2000 - 2014 © European Space Agency. All rights reserved.