ESA title
Mit Feuereifer dabei: Junior Alpbach-Teilnehmer
Agency

Geographie aus dem Weltraum

29/08/2007 1271 views 1 likes
ESA / Space in Member States / Austria

ESA und FFG organisierten “Alpbach Junior” im Rahmen der diesjährigen Alpbacher Technologiegespräche. Nach einem interaktiven Vortrag lag das Hauptaugenmerk auf einer Rally, bei der es galt, die Alpen auf dem günstigsten Weg mit Hilfe von Satellitenbildern zu überqueren oder die Umlaufbahn des ESA-Umweltsatelliten Envisat zu bestimmen.

Von 23. bis 25. August fanden im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach die Alpbacher Technologiegespräche statt, die von der Vereinigung der Österreichischen Industrie, den Austrian Research Centers und dem ORF organisiert wurden. Internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten in Plenarveranstaltungen und Arbeitskreisen über das Thema "Emergence in Science and Technology".

Auch "Junior Alpbach" am 24. August war wieder ein Fixpunkt der Technologiegespräche. Mit dem Ziel, den Entdecker- und Forschergeist der jungen Teilnehmer im Alter von 12-18 Jahren zu wecken und zu fördern, gestalteten Wissenschafter gemeinsam mit den Jugendlichen das Programm. Absolutes Highlight waren ein interaktiver Vortrag mit anschliessender Rally, organisiert von der ESA und der Agentur für Luft- und Raumfahrt des FFG, mit freundlicher Unterstützung der Firma Geospace.

Junior Alpbach aus dem All

Nach einer Einführung durch Michaela Gitsch von der Agentur für Luft- und Raumfahrt (FFG) gaben Alexander Soucek und Nicola Sousa als Vertreter der ESA zunächst einen Einblick in die Satellitensteuerung: Was sind die Aufgaben eines Kontrollzentrums? Wie kommuniziert man mit einem Satelliten? Diese Fragen wurden am Beispiel des “Star gasts” der Veranstaltung, dem ESA-Umweltsatelliten Envisat, erläutert.

Im zweiten Teil des Vortrags wurde Envisat genauer vorgestellt: Was kann er eigentlich alles? Wie sehen die aufgenommenen Bilder aus? Kann man anhand der durch Envisat gewonnen Daten die Aussagen zum Klimawandel bestätigen?

Nach dieser inhaltlichen Vorbereitung stand der Rally, einer “virtuellen Schnitzeljagd” nichts mehr im Wege. Die jungen Teilnehmer beantworteten zu zweit oder dritt Fragen und lösten Aufgaben rund um die satellitengestützte Erdbeobachtung. Dazu standen ihnen verschiedene Hilfsmittel wie die ESA Website mit Bilddatenbanken, der Internetdienst Google Earth oder der Geospace Atlas zur Verfügung. Letzterer wurde zuvor von Herausgeber Lothar Beckel persönlich vorgestellt.

Begeistert machten sich die Jugendlichen an die Arbeit und liessen sich auch durch kurzzeitige technische Probleme mit der Interverbindung nicht abhalten, da wurde kurzerhand zu altbewährten Hilfsmitteln wie Landkarten gegriffen.

Aufmerksame Zuhörer in Alpbach
Aufmerksame Zuhörer in Alpbach

Wer am Ende alle Aufgaben richtig gelöst und das Ziel am schnellsten erreicht hatte, dem winkte ein Preis in Form einer ESA-Uhr. Letztich gab es jedoch viele Gewinner, denn alle Teilnehmer erhielten den Geospace-Schulatlas – Geographie aus dem Weltraum, gleich zum Mitnehmen.

Related Links