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ESA veröffentlicht „Space Economy Report 2026"

13/07/2026 120 views 4 likes
ESA / Space in Member States / Germany

Der kürzlich veröffentlichte „Space Economy Report" der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen im europäischen Weltraumsektor.

Mit diesem Bericht möchte die ESA politischen Entscheidungsträger:innen, der Industrie und anderen Interessengruppen helfen, den aktuellen Stand und die Trends der Raumfahrtindustrie weltweit und insbesondere in Europa besser zu verstehen.

Mit Schwerpunkt auf Europa behandelt der Bericht europäische Budgets, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, den Marktzugang und die Nachfragesituation im Kontext der globalen Entwicklungen im Weltraumsektor.

Der Bericht bietet einen Überblick über das makroökonomische Umfeld des Weltraumsektors, sowie über Kernindikatoren, die die Branche direkt beeinflussen.

Europas Ariane 6 startet mit den leistungsstärksten Boostern
Europas Ariane 6 startet mit den leistungsstärksten Boostern

Er behandelt zudem wichtige Trends und Kennzahlen des Weltraumsektors im Jahr 2025, darunter öffentliche und private Investitionen im Weltraum, Weltraumaktivitäten in Bezug auf Starts, Startmasse und gestartete Satelliten sowie die Umsätze der Raumfahrtindustrie sowohl im vor- als auch im nachgelagerten Bereich. In diesem Jahr wurde zudem ein besonderer Schwerpunkt auf die Entwicklung der Verteidigungsinvestitionen gelegt, da die weltweiten Weltraumbudgets aufgrund steigender Verteidigungsausgaben auf globaler Ebene einen strukturellen Wandel erfahren haben.

Regierungen weltweit tätigten im Jahr 2025 öffentliche Investitionen in Höhe von 119 Milliarden Euro, was einem leichten Rückgang von 3 % gegenüber 2024 entspricht, bedingt durch Änderungen im US-Verteidigungshaushalt und stagnierende Mittel der NASA. Die europäischen Weltraumbudgets hingegen stiegen um 12 % auf 13,5 Milliarden Euro, eine zweistellige Wachstumsrate zum ersten Mal in den letzten fünf Jahren, die hauptsächlich auf gestiegene nationale Verteidigungsausgaben zurückzuführen ist, allen voran in Deutschland.

Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im Upstream-Segment des Weltraummarktes
Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im Upstream-Segment des Weltraummarktes

Der Upstream-Markt, der sich auf die Segmente Raumfahrzeugbau und Startdienstleistungen konzentriert, wird mit 75 Milliarden Euro beziffert, wobei 80 % der institutionellen Nachfrage mittlerweile vom Verteidigungssektor dominiert werden. Europäische Hauptauftragnehmer:innen gewannen Marktanteile zurück und erreichten weltweit einen Anteil von 10 % sowie 65 % ihres zugänglichen Marktes.

Der Downstream-Markt, dessen Wert im Jahr 2025 bei etwa 490 Milliarden Euro lag, ist weitgehend kommerziell geprägt. Er umfasst die Märkte für Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung und das Globale Navigationssatellitensystem (GNSS). GNSS-Dienste dominieren mit einem Anteil von 77 % am Markt, wobei 19 % der weltweiten Nachfrage nach Downstream-Produkten und -Dienstleistungen aus Europa stammen. Satellitendaten, -signale und -dienste werden weiterhin zunehmend in die digitale Wirtschaft insgesamt eingebunden.

Private Investitionen in Weltraumunternehmen weltweit
Private Investitionen in Weltraumunternehmen weltweit

Private Investitionen im Weltraumsektor stiegen weltweit um 60 %, angetrieben durch einen Anstieg der Aktivitäten in den USA um 177 %. Im gleichen Zeitraum nahmen europäische Weltraumunternehmen private Investitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ein, ein Rückgang um 8 % gegenüber 2024, dennoch der zweithöchste jemals verzeichnete Jahreswert.

Die Zukunft Europas gestalten

Der Weltraum ist mittlerweile Teil des Alltags und unterstützt die Dienste, Technologien und die Sicherheit, auf die sich Menschen und Unternehmen in ganz Europa verlassen. Da Europa den Weltraum in zunehmendem Maße nutzt, benötigt es starke, zuverlässige und unabhängige Weltraumsysteme, gestützt durch die Kompetenzen, Investitionen und die Industrie, die für deren Aufbau und Wartung erforderlich sind. Die ESA trägt dazu bei, dies zu ermöglichen, indem sie mit der europäischen Industrie zusammenarbeitet, um die Fähigkeiten Europas auszubauen und zu stärken und sicherzustellen, dass der Weltraum weiterhin Vorteile für Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft bietet.

Lesen Sie den „Space Economy Report" der ESA

Laden Sie hier den „Space Economy Report" herunter (.PDF).

Der Bericht basiert auf einer ausgewählten und sorgfältig geprüften Datenbasis aus verschiedenen Quellen, darunter die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Eurostat und andere Anbieter von Weltraum- und Wirtschaftsdaten, insbesondere Eurospace, Novaspace und das European Space Policy Institute (ESPI).

Besuchen Sie die ESA-Seiten zur Weltraumwirtschaft, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie die ESA Daten zum Weltraumsektor analysiert.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe einer neutralen Übersetzungsmaschine übersetzt. Obwohl wir uns um Genauigkeit bemühen, geben Übersetzungen möglicherweise nicht alle Nuancen des Originaltextes wieder.

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