Test des Sonnenschutzes
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Die Mission Gaia im Überblick

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ESA / Space in Member States / Germany

 

Start der Entwicklung 1993 (erste Gaia-Studien)
Start der Mission 19. Dezember 2013
  aktuelles Startfenster: 17. Dezember 2013 – 5. Januar 2014
Trägerrakete Sojus-ST/Fregat
Startort europäischer Weltraumhafen Sinnamary/Kourou, Französisch-Guayana
   
Umlaufbahn Lissajous-Bahn um den zweiten Lagrange-Punkt (L2), 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt
Transitzeit etwa 1 Monat
Missionsdauer 2014 – 2019 (5,5 Jahre, inklusive 0,5 Jahre Inbetriebnahme) optional: Verlängerung um ein Jahr
Bodenstationen Cebreros, Spanien (35 Meter-Antenne)
  New Norcia, Australien (35 Meter-Antenne)
  Malargüe, Argentinien (35 Meter-Antenne)
Missionskontrollzentren  
- Flugbetrieb Europäisches Satellitenkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt
- Wissenschaft Europäisches Weltraumastronomiezentrum (ESAC) der ESA in Villafranca bei Madrid
   
Kenndaten der Raumsonde  
Startmasse 2030 Kilogramm, davon 710 kg Nutzlast, 920 kg Service-Modul und 400 kg Treibstoff
Nutzlast 2 Teleskope und 3 wissenschaftliche Instrumente (optische Kamera, Photometer, Radialgeschwindigkeitsspektrometer
Abmessungen  
- Nutzlastmodul 3,50 Meter x 2 Meter
- Servicemodul 3 Meter x 1 Meter
- Durchmesser max. 11 Meter (nach Entfaltung der Solarzellen)
- Sonnenschild 10 Meter breites, ausklappbarer Schutzschild vor direkter Sonneneinstrahlung
   
Innovationen - größte digitale Weltraumkamera
  - umfassender Einsatz von Siliziumkarbid
  - Kaltgas-Mikroantrieb
Datenstrom täglich 50 Gigabyte von Gaia zur Erde
  Am Ende der Mission werden die Forscher ein Datenvolumen von 1 Petabyte gesammelt haben, was der Informationsmenge auf 200.000 DVDs entspricht.
Positionsgenauigkeit der Instrumente  
- bei Sternen bis zur 15. Größenklasse: circa 20 Mikrobogensekunden,
- bei Sternen bis zur 20. Größenklasse: circa 0,3 Millibogensekunden
Leistungsaufnahme 1720 Watt, davon 830 Watt für die Nutzlast
Hauptauftraggeber Europäische Weltraumorganisation ESA
  Die Finanzierung des Satelliten, der Trägerrakete, der wissenschaftlichen Instrumentierung und des operationellen Betriebs liegt in der Verantwortung der ESA.
Hauptauftraggeber Astrium France
deutsche Beteiligung Astronomisches Recheninstitut (ARI) am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH),
  Lohrmann-Observatorium der Technischen Universität Dresden (TUD),
  Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam (AIP)
  Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg
  Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Raumfahrtmanagement)

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