Seit Menschengedenken gehören Mobilität und Navigation zu den Erfolgsfaktoren unserer Gesellschaft. Die neuesten Entwicklungen auf diesen Gebieten werden in diesen Tagen in Graz auf der GNSS 2003 vorgestellt, der siebten internationalen Konferenz zur Satellitennavigation. Einer der Schwerpunkte ist das von ESA und der EU gemeinsam aufzubauende globale Satellitennavigationssystem GALILEO.
In einer parallel stattfindenden Ausstellung präsentieren sich einige bedeutende Anbieter von Satellitennavigationslösungen wie Boeing, Kongsberg oder Thales. Auch verschiedene kleinere Firmen mit innovativen Angeboten sind vertreten, so das Unternehmen RufHer mit seinem mobilen Navigations- und Kommunikationssystem NavIS für die Hosentasche.
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Europas Navigationssystem eröffnet neue Marktchancen
Die Tagung kommt für GALILEO, das zu je 50 Prozent finanzierte Großprojekt von ESA und Europäischer Union (EU), genau zum richtigen Zeitpunkt. Nachdem Ende März zwischen Italien und Deutschland zu den politischen und organisatorischen Modalitäten des Vorhabens eine Einigung auf höchster Ebene erzielt wurde, kann das seit Monaten in den Startlöchern stehende Projekt nun zügig realisiert werden.
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EGNOS weist Europa den Weg zu GALILEO
Beide Projekte sind jetzt auf einem guten Weg, auch wenn noch so manches technische und organisatorische Problem gelöst werden muss. Die Grazer Tagung, die Europas Navigationsspezialisten aus Universitäten, Instituten, Organisationen und der Industrie zusammenführt, wird die Problemlösung unterstützen und der Realisierung von EGNOS und GALILEO neue Impulse geben
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Deutsche GALILEO-Webseite der EU
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